Es geht weiter: Filmreihe zukunft(s)gestalten online im Frühjahr 2021

Corona verträgt sich weder mit Kino noch mit gesellschaftlichen Engagement besonders gut. Ab Februar versuchen wir mit einer neuen Filmreihe eine kleine Brücke zuschlagen.

Kino und Corona vertragen sich nicht gut. Und auch gesellschaftliches Engagement für und öffentlicher Austausch über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit werden durch die Pandemie massiv erschwert. Wir, der Arbeitskreis Filmreihe des Flensburger Vereins Transformatives Denk- und Machwerk e.V., versuchen nun eine kleine Brücke durch die Corona-Zeit zu bauen und bieten ab Februar einmal im Monat geselliges und gesellschaftlich relevantes Heimkino an.

Die Filmreihe Zukunft(s)gestalten online 2021 findet immer am 21. des Monats um 20:21 Uhr statt. Eingeladen sind alle Interessierten, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Zugang zum WebEx-Raum ist kostenlos und erfordert weder eine Installation noch eine Registrierung.

Nach einer kurzen Begrüßung schauen wir parallel einen frei im Internet verfügbaren Film oder eine Doku. Danach laden wir alle dazu ein, sich wieder zurück in den virtuellen Raum zu begeben, wo wir gern in lockerer und entspannter Atmosphäre mit euch über das Gesehene ins Gespräch kommen wollen.

Filmreihe zukunft(s)gestalten online:

Strukturelle Missstände und Ungerechtigkeiten der Vergangenheit kleben noch zäh an der Gegenwart. Wir wollen mit dieser Filmreihe dazu beitragen, Zukunft so zu gestalten, dass Gesellschaften gerechter, glücklicher, gesünder und grüner geworden sein werden.

In unseren Filmen zeigen wir inspirierende Persönlichkeiten: Menschen, die alles anders machen, die zeigen, dass eine andere Welt nicht nur nötig, sondern auch möglich ist.

Das vollständige Programm

Die Filmabende beginnen jeweils um 20:21 Uhr. Das virtuelle Kino ist unter https://tiny.cc/zukunftsgestalten2021 zu erreichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Filmabend 1 – „The Rights of Nature – A global Movement“ (So, 21.02.2021 ab 20:21 Uhr, Original mit englischen Untertiteln, 53min)

The Rights of Nature thematisiert den stark durch die Perspektive der indigenen Bevölkerungen Equadors und Neuseelands inspirierten Ansatz, der Natur den Rechtsstatus eines eigenständigen Subjekts einzuräumen, dessen Schutz gerichtlich eingeklagt werden kann. In der westlichen Kultur wird Natur spätestens seit Aufkommen des Christentums als Objekt betrachtet, das von Menschen beherrscht, besessen, genutzt, verbraucht und ausgebeutet werden kann. Im Ansatz der Rights of Nature liegt daher

Erstmals gezeigt wurde die 53-minütige, englischsprachige Dokumentation beim DOK.fest 2020 in München.

Filmabend 2 – “ Corona: Sand im Weltgetriebe “ (So, 21.03.2021 ab 20:21 Uhr, Originalssprache deutsch, 88min)

Ausgewählt haben wir diesmal die Doku Corona: Sand im Weltgetriebe (2020, dt., 88 min), die anschaulich hinterfragt, ob uns Corona in eine globale Krise gestürzt hat oder wir uns nicht viel mehr schon lange in einer Systemkrise befinden, die auch für die Entstehung der Pandemie mitverantwortlich ist und so die Dringlichkeit eines Wandels nun nur noch spürbarer wird.

Filmabend 3 – „The Economics of Happiness“ (Mi, 21.04.2021 ab 20:21 Uhr, versch. Originalsprachen mit Untertiteln, 68min)

Während Regierungen weiterhin die Globalisierung und die Sicherung der Macht der Konzern fördern, widersetzen sich weltweit immer mehr Menschen dieser Politik und schmieden an einer anderen Zukunft. Einen Einblick ermöglicht diese Dokumentation aus dem Jahr 2011.